In der Sicherheitsbranche sind Konfrontationen und Übergriffe leider Alltag. Sicherheitskräfte stehen häufig vor herausfordernden Situationen, in denen sie nicht nur sich selbst schützen, sondern auch für Ordnung und Sicherheitsorgen müssen. Eine Bodycam ist eine effektive Lösung zur Deeskalation und Beweissicherung. Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) erkennt den Nutzen von Bodycams an und unterstützt deren Anschaffung mit einer Prämie.
Sie wollen eine Body-Cam in der Sicherheitsbranche einsetzen? Lassen Sie sich von uns beraten!
Warum eine Bodycam?
Bodycams haben sich als effektives Mittel zur Deeskalation bewährt. Studien und Erfahrungen aus der Polizei- und Sicherheitsbranche zeigen, dass die sichtbare Aufzeichnung von Konfliktsituationen potenzielle Aggressoren abschreckt und Eskalationen verhindert. Sollte es dennoch zu einem Vorfall kommen, liefern Bodycams wertvolle Beweise für Ermittlungen und rechtliche Verfahren.
Die VBG hebt in ihrem Prämienkatalog hervor, dass Bodycams insbesondere in sicherheitskritischen Bereichen einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Mitarbeitenden leisten.
Welche Kosten werden erstattet?
Die Anschaffung einer Bodycam kann je nach Modell und Funktionsumfang zwischen 500 und 900 Euro kosten. Dazu kommen oft noch Investitionen in Ladestationen, Software zur Datenauslesung und geeignete Tragevorrichtungen. Die VBG fördert diese Kosten mit einer Prämie von 40 Prozent der Investitionssumme.
Zusätzlich sind auch Einführungsschulungen zur richtigen Nutzung der Bodycam förderfähig.
So beantragen Unternehmen die VBG-Prämie für Bodycams
Um die VBG-Förderung zu erhalten, müssen Unternehmen die Investition nachweisen. Dazu benötigt die VBG eine Rechnung mit genauer Produktbeschreibung und ggf. ein Herstellerzertifikat oder ein Produktdatenblatt.
Der Antrag muss spätestens bis zum 11. Februar des Folgejahres bei der VBG eingereicht werden.
Welche Anforderungen müssen Bodycams für die Förderung erfüllen?
Nicht jede Kamera wird von der VBG prämienfähig anerkannt. Die Geräte müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen, darunter:
- Schutz gegen Wasser und Staub (mindestens IP 65)
- Kein direkter Zugriff auf gespeicherte Daten durch den Träger
- Deutlich sichtbare Aufnahmeanzeige (z. B. durch rotes Licht)
- Sichere Befestigung an der Kleidung
- Pre-Recording-Funktion (zur Erfassung des Geschehens kurz vor dem Einschalten)
- Weitwinkelkamera mit HD-Qualität (mindestens 720p)
- Geringe Lichtempfindlichkeit für Nachteinsätze
- Mindestens 8 Stunden Akkulaufzeit im Standby
- Datenverschlüsselung (z. B. AES 256)
- Integrierter Zeitstempel für Aufnahmen

Zusätzlich wird ein Monitor zur Spiegelung der Aufnahme empfohlen, sodass der gefilmte Gesprächspartner sich selbst sehen kann – eine weitere deeskalierende Maßnahme.
Eine Bodycam, die alle genannten VBG-Anforderungen erfüllt, ist die NetCo Bodycam. Sie wurde speziell für den professionellen Einsatz in der Sicherheitsbranche entwickelt und bietet höchste Qualität sowie maximale Sicherheit für Nutzer und gespeicherte Daten.
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Zu unserem Leitfaden für den DSGVO-konformen Einsatz von Body-Cams
Fazit: Eine lohnende Investition für mehr Sicherheit
Die Bodycam ist weit mehr als nur eine Kamera – sie ist ein Schutzschild für Sicherheitskräfte. Ihre präventive Wirkung kann Eskalationen verhindern, während sie gleichzeitig für Transparenz und Beweissicherung sorgt. Dank der VBG-Prämie wird die Anschaffung finanziell attraktiver, sodass mehr Unternehmen in die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden investieren können.
Mehr Infos gibt es direkt bei der VBG: www.vbg.de/praemie
Stand: März 2025